Für Entscheidungen, die im Kreistag tragen
Kreisverwaltungen müssen Pflichtaufgaben verlässlich erfüllen, knappe Haushaltsmittel einsetzen und Personal gewinnen. Zugleich unterscheiden sich Aufgaben und Abläufe zwischen Fachdiensten erheblich. Eine pauschale Kennzahl reicht dafür selten als Entscheidungsgrundlage.
VENACON unterstützt Landräte, Dezernatsleitungen, Personal- und Organisationsverantwortliche dabei, Aufgaben, Kapazitäten und Prozesse nachvollziehbar zu beurteilen. Die Untersuchung kann sich auf einzelne Fachdienste, übergreifende Abläufe oder die gesamte Kreisverwaltung beziehen.
Typische Entscheidungsfragen in der Kreisverwaltung
- Zusätzliche Stellen: Ist der Bedarf durch Aufgaben und Fallzahlen begründet?
- Rückstände: Liegt die Ursache in Kapazitäten, Zuständigkeiten oder Abläufen?
- Dezernatsgrenzen: Wo gehen Informationen verloren und entstehen doppelte Arbeitsschritte?
- Haushalt: Welche organisatorischen Maßnahmen entlasten, ohne Pflichtaufgaben zu gefährden?
- Führungswechsel: Welche Prioritäten brauchen eine belastbare Datengrundlage?
- Digitalisierung: Welche Prozesse müssen vor einer technischen Umsetzung geklärt werden?
Ein belastbares Gutachten und ein umsetzbarer Plan
Sie erhalten eine dokumentierte Ausgangslage, Ursachenanalyse und begründete Empfehlungen. Varianten machen sichtbar, welche Entscheidungen zu Personal, Aufgaben und Aufbauorganisation möglich sind. Ein priorisierter Maßnahmenplan benennt Verantwortlichkeiten und Umsetzungsschritte.
So können Verwaltungsleitung, Kämmerei, Personalbereich und Kreistag auf derselben Grundlage diskutieren. Die Aufbereitung für Gremien wird entsprechend dem Auftrag vereinbart.
Methodik passend zu Ihrem Landkreis
Wir beginnen mit den konkreten Arbeitsvorgängen Ihrer Kreisverwaltung. Aufgabenportfolio, Fallzahlen, Zuständigkeitsstruktur und Schnittstellen bestimmen die Untersuchung. Welche Vergleichsdaten fachlich geeignet sind, wird im Projekt abgegrenzt. Eine Gemeinde-Vergleichsgruppe wird nicht pauschal auf einen Landkreis übertragen.
Die KI wertet aus. Bewertet wird von Menschen – arbeitsrechtlich geprüft. KI unterstützt Plausibilitätsprüfung und Fehleranalyse. Die fachliche Verantwortung, Bewertung und Prüfung liegen bei Menschen.
Personalrat und Beschäftigte früh einbeziehen
Eine Untersuchung braucht transparente Ziele und ein nachvollziehbares Vorgehen. Erhebungsmethoden, Datenzugänge, Datenschutz und Beteiligung werden vor Beginn abgestimmt. Der Personalrat kann in die Steuerungsgruppe eingebunden werden. Die Untersuchung wird nicht mit einem vorab festgelegten Stellenabbauziel begonnen.
Veränderung mit der Verwaltungsleitung gestalten
Auf Wunsch begleiten wir die Umsetzung über Fachdienst- und Dezernatsgrenzen hinweg. Führungskräfte-Coaching, Workshops und die Begleitung der Steuerungsgruppe helfen, Empfehlungen in verlässliche Abläufe zu übersetzen.
Ein erster sinnvoller Schritt ist die Eingrenzung einer konkreten Entscheidungsfrage. Sie müssen nicht sofort ein Gesamtprojekt starten.
Häufige Fragen
Kann zunächst ein Fachdienst untersucht werden?
Ja. Ein klar abgegrenzter Einstieg kann sinnvoll sein. Relevante Schnittstellen werden mit untersucht, damit die Ursache nicht außerhalb der ausgewählten Einheit übersehen wird.
Geht es automatisch um Einsparungen oder Stellenabbau?
Nein. Wir untersuchen den erforderlichen Bedarf und die organisatorischen Ursachen. Das Ergebnis kann Entlastungsmöglichkeiten, zusätzlichen Personalbedarf oder eine andere Verteilung von Aufgaben zeigen.
Was benötigen Sie für ein Erstgespräch?
Eine Beschreibung des Anlasses, der betroffenen Einheiten und der Entscheidung, die Sie vorbereiten möchten. Personenbezogene Beschäftigtendaten sind für das Erstgespräch nicht erforderlich.
